Berliner Mauer wird zur „West Side Gallery“: Ein neues Kulturhighlight entsteht!

April 1, 2026

Neues Galerieprojekt an der Berliner East Side Gallery geplant

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt könnte bald eine zusätzliche Attraktion erhalten. Hinter der East Side Gallery, bekannt für ihre Gemälde auf einem der verbliebenen Abschnitte der Berliner Mauer, ist eine neue Galerie in Planung.

Zusätzliche Ausstellungsfläche an der Rückseite geplant

Wie die Tageszeitung Berliner Morgenpost am Donnerstag berichtete, könnte die Rückseite der East Side Gallery bereits ab dem Sommer 2013 temporäre Ausstellungen beherbergen, sollte ein Vorstoß der Grünen Partei erfolgreich sein.

Das Konzept sieht vor, die westliche Seite der Berliner Mauer als „eine der spannendsten und begehrtesten freien Flächen für Kunstpräsentationen“ zu nutzen. Kristine Jaath von den Grünen, die Initiatorin des Projekts, erklärte, dass die Rückseite der East Side Gallery ursprünglich weiß bleiben sollte, jedoch sei sie schon lange nicht mehr weiß, sondern mit Graffiti bedeckt.

Die Grünen, die im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain regieren, wo sich die Berliner Mauer befindet, schlagen vor, die neue Galerie mit einer Serie von 35 Fotografien von Kai Wiedenhöfer zu eröffnen, die acht Grenzregionen weltweit zeigen. Über die Inhalte der nachfolgenden Ausstellungen soll ein internationaler Wettbewerb entscheiden.

Die Initiative wird derzeit vom Kulturausschuss der Stadt diskutiert und soll von Adrienne Goehler, Berlins ehemaliger grüner Kulturministerin, kuratiert werden.

Wiedenhöfer und Goehler stellten diesen Monat ihre Ausstellungspläne vor. Die Fotoausstellung, benannt „Wall on Wall“, soll Fotos auf einer Länge von 350 Metern als Poster an der Mauer zeigen. Jedes Bild hat die Maße drei mal neun Meter und stellt Grenzen dar – in Bagdad, Zypern, Nordirland, zwischen den USA und Mexiko sowie zwischen Israel und den Palästinensergebieten.

LESEN  Simon Rattle verlässt Berliner Philharmoniker: Schockierende Musikwelt-Neuigkeiten!

Jegliche kulturelle Nutzung der Berliner Mauer muss jedoch strengen Kriterien entsprechen – der Beton darf nicht beschädigt oder wesentlich verändert werden, und alles, was dort gezeigt wird, muss der historischen Bedeutung des Ortes angemessen sein.

The Local/bk

Ähnliche Beiträge:

Bewerten Sie diesen {Typ}

Neueste Artikel

Ikkimel bucht Zusatzshow in Dresden: Poppstar-Release kommt erneut

Migranten im Fokus: Fotoprojekt enthüllt ihre dramatische Notlage

Indie-Festivals in Gefahr: Ticketbesitzer müssen jetzt handeln

Christa Wolf gestorben: wegweisende Stimme der DDR-Literatur verstummt

Schreibe einen Kommentar

Share to...