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Hamburger Frühlings Dom wurde abgesagt

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Hamburger FRühlings Dom
Hamburger FRühlings Dom fällt wegen Corona aus

Die zuständige Behörde in Hamburg hat wegen des Corona-Virus den Hamburger Frühlings Dom abgesagt

Der Hamburger Frühjahrs Dom wird wegen des sich ausbreitenden Coronavirus abgesagt. Das sagte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Donnerstag in Hamburg. Eine entsprechende Allgemeinverfügung stand zunächst noch aus. Der Hamburger Dom gilt als das größte Volksfest in Norddeutschland. Im vergangenen Jahr hatten rund zweieinhalb Millionen Menschen den Frühlingsdom besucht. Er sollte vom 27. März bis zum 26. April stattfinden.

Für Schausteller eine Katastrophe

Wirtschaftlich eine Katastrophe, sagt Wilfried Thal, Präsident des Hamburger Schaustellerverbands. Denn für viele seiner Mitglieder ist der Hamburger Frühjahrsdom traditionell die erste große Veranstaltung nach drei Monaten Winterpause und damit auch die erste Einnahmequelle. Einfach nur verschieben, das kommt für die Schaustellerinnen und Schausteller nicht in Frage. Denn in dieser Branche ist der Fahrplan für das ganze Jahr schon von langer Hand geplant. Einfach woanders aufbauen – das geht nicht. Die ersten Mitglieder wollen nun Hartz-IV beantragen, sagt Thal. Ob es in der Corona-Krise andere Fördertöpfe oder Hilfsfonds für Kleinunternehmen gebe, werde gerade geprüft.

Hafengeburtstag könnte ebenfalls ausfallen

Die Regelung soll zunächst bis zum 30. April gelten. Die Behörde will so erreichen, dass es auch weiterhin keine Infektionen in Hamburg gibt, die nicht zur Quelle zurückverfolgt werden können. Bislang ist das bei allen bekannten Infektionen noch gegeben. Wäre eine Verlängerung nötig, stünde auch der 831. Hafengeburtstag mit einer Million Besuchern in Frage. Sein Domreferat prüfe die Frage bereits, sagte Westhagemann. Er rechne persönlich nicht damit, dass sich die Lage bis zum 30. April so weit verändere, dass Großveranstaltungen wieder zugelassen werden könnten. Das sei aber Sache der Gesundheitsbehörden. Die Wirtschaftsbehörde setze die Maßnahmen lediglich um. Von dem bevorstehenden Verbot werde es keine Ausnahmen geben.

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