Im neuen Musikvideo zu „Requiem“ sitzen die Rapper Kollegah und Farid Bang tatsächlich in einem Kampfflugzeug – keine Spezialeffekte, wie zunächst vermutet. Die Szene ist mehr als ein visuelles Gimmick: Sie verbindet Authentizität mit einer aufmerksamkeitsstarken PR-Aktion und hängt direkt mit der gerade angekündigten Tour zusammen.
Echte Maschine statt CGI?
Nach dem Release des Clips begannen Fans zu diskutieren, ob es sich um computergenerierte Aufnahmen handelt. Die Zweifel lösten sich, als bestätigt wurde, dass in der Sequenz eine Aero L-39 Albatros zu sehen ist – ein praktisches Trainingsflugzeug aus tschechischer Produktion.
Für die beiden Musiker bedeutete das Drehsetting mehr als nur ein Foto-Op: Vor dem Flug absolvierten sie eine reguläre Sicherheitsunterweisung, darunter Einweisungen zu Fallschirmen und grundlegenden Cockpit-Prozeduren. Das Steuern überließen sie erfahrenen Piloten.
Dreharbeiten über den Alpen
Die Filmaufnahmen entstanden über dem Aostatal in Norditalien und zeigen das Flugzeug über schneebedeckten Gipfeln. Regisseur Benny030 begleitete die Produktion; ein Making-of gibt Einblicke in die Vorbereitungen und zeigt, wie die Szenen entstanden sind.

Kurz: Die Bilder sind real, nicht digital erzeugt — und das erklärt zugleich die spektakuläre Optik des Clips.
- Song: „Requiem“
- Album: Erschienen auf Farid Bangs »So muss man gehen«
- Fluggerät: Aero L-39 Albatros
- Drehort: Luftaufnahmen über dem Aostatal
- Sicherheitsmaßnahmen: Einweisung, Fallschirm- und Cockpit-Training; Piloten übernahmen das Fliegen
Für die Branche ist das Beispiel interessant, weil reale Stunts und aufwendige Locations heute stärker denn je die Glaubwürdigkeit von Künstlerinszenierungen beeinflussen. Bei visuellem Überangebot schärfen authentische Momente die Medienresonanz.
Tourankündigung und Kontext
Parallel zum Video veröffentlichten Kollegah und Farid Bang Termine für die „JBG Forever“-Tour. Die Konzertreise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz startet im Dezember 2026 in Düsseldorf und steht als Würdigung des gemeinsamen Kapitels rund um das JBG-Projekt.
Die Künstler betonen, dass der Tourname nicht automatisch eine weitere gemeinsame Studioplatte ankündigt; es handelt sich um den Titel der Live-Reihe zum zehnten Jubiläum von „JBG 4“.
Warum das jetzt relevant ist
Die Kombination aus aufsehenerregendem Videomaterial und einer anschließenden Tour sorgt für nachhaltige Aufmerksamkeit — sowohl in sozialen Medien als auch bei klassischen Musikmedien. Für Fans bedeutet das: neue visuelle Eindrücke, Live-Termine in der Region und Gesprächsstoff um Inszenierung und Authentizität.
Für Medien und Promoter zeigt der Fall außerdem, wie reale Produktionsentscheidungen (echte Flugaufnahmen, reale Sicherheitsprozeduren) Einfluss auf die Wahrnehmung einer Veröffentlichung nehmen können: Sie machen Inhalte sichtbarer und liefern narrative Anker, die sich über Clips, Making-ofs und Tourankündigungen hinweg multiplizieren.
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Tom Schneider ist Musikliebhaber, DJ und Redakteur bei Inside-Reeperbahn.de. Er schreibt mit Herzblut über neue Bands, alte Legenden und die Hamburger Clubszene. Seine Artikel verbinden Recherche mit persönlichem Erleben und bieten echten Mehrwert für Musikfans.