In München startet diese Woche das erste von zwei Konzerten von Linkin Park: am 11. und 12. Juni in der Allianz Arena. Für Anwohner heißt das volle Straßen — für Fans die große Frage: Welche Lieder bringt die Band diesmal auf die Bühne?
Warum die Setlist aktuell relevant ist
Die Tour hat bereits mehrere Stationen hinter sich, darunter zwei Shows in Hamburg, Festivalauftritte bei Rock im Park und Rock am Ring sowie ein Konzert in Wien. Aus diesen Abenden lässt sich eines ableiten: Linkin Park verändern ihr Programm laufend, sodass die genaue Reihenfolge und die Auswahl überraschen können.
Was sich inhaltlich verschiebt
Bei aufeinanderfolgenden Auftritten wechselten Songs zwischen den Slots, manche Titel fielen ganz weg, andere tauchten nur einmal auf. Das macht es schwer, die Reihenfolge für München zuverlässig vorherzusagen — und erhöht die Wahrscheinlichkeit für exklusive Momente an beiden Abenden.
- Variabler Einsatz: Nummern wurden zwischen den Abenden getauscht oder ersetzt.
- Einzelne Exklusiv-Tracks: Manche Songs erschienen nur bei einem der Konzerte.
- Klassiker bleiben meist: Hits werden oft, aber nicht zwangsläufig, bei mehreren Auftritten gespielt.
Konkrete Beispiele von früheren Shows
Ein Vergleich der bisherigen Setlists zeigt konkrete Verschiebungen: So war „Crawling“ an einem Hamburg-Abend präsent, beim nächsten Gig aber nicht; „Casualty“ hörten Besucher:innen nur bei einem der beiden Termine. Andere Titel wie „Unshatter“ und „From the Inside“ tauschten die Plätze, während Songs wie „A Place for My Head“ oder „Points of Authority“ ebenfalls nur vereinzelt auftauchten.
Diese Abfolge macht deutlich: Selbst wer mehrere Konzerte verfolgt, erlebt oft neue Facetten jeder Show. Für Sammler:innen und Setlist-Tracker bleibt damit Spannung erhalten.
Die Stimmung vor dem Auftritt
Vor dem offiziellen Beginn legen Veranstalter gern eine öffentliche Playlist auf — und die ist manchmal amüsanter als erwartet. In Hamburg lief etwa eine humorvolle Einlage mit „I’d Like a Hamburger“. Ob in München regionale Gassenhauer oder die Vereinshymne des FC Bayern folgen, bleibt offen und gehört zum Ratespiel unter den Fans.
Für Besucher:innen heißt das: Früh kommen lohnt sich nicht nur wegen des Verkehrs, sondern auch, weil der Spaß vor dem ersten Akkord oft schon beginnt.
Was München erwarten kann
Prognosen sind unsicher, aber eines gilt: Die Band setzt auf Abwechslung. Es ist plausibel, dass Populäres wie „In the End“ wieder auftaucht, zugleich sind Überraschungswechsel zwischen den Abenden wahrscheinlich. Wer beide Nächte besucht, bekommt daher oft zwei unterschiedliche Setlists.
Das offene Format hat Folgen: Für Fans bedeutet es erhöhte Spannung und für Sammler potenziell einmalige Performances. Für Anwohner und Pendler heißt es, Wege und Zeitpläne an die Veranstaltungen anzupassen.
Am Ende bleibt die zentrale Botschaft: In der Allianz Arena sind an beiden Abenden Überraschungen eingeplant — und genau das macht die Konzerte derzeit so attraktiv.
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Tom Schneider ist Musikliebhaber, DJ und Redakteur bei Inside-Reeperbahn.de. Er schreibt mit Herzblut über neue Bands, alte Legenden und die Hamburger Clubszene. Seine Artikel verbinden Recherche mit persönlichem Erleben und bieten echten Mehrwert für Musikfans.