Bruce Springsteen als „Loser“ betitelt: Weißes Haus erwartet Tourflop

Februar 25, 2026

Bruce Springsteen

Das Weiße Haus bezeichnet Springsteen als „Versager“ und sagt seiner neuen Tour einen Fehlschlag voraus – doch die Zahlen beweisen das Gegenteil.

Seit längerem herrscht ein Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Bruce Springsteen. Der Rockmusiker hatte sich zuletzt während der Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE in Minneapolis deutlich gegen die Politik der Trump-Administration ausgesprochen. Als Springsteen eine neue Tournee ankündigte, äußerte sich das Weiße Haus prompt und wie erwartet sehr kritisch.

Bruce Springsteen und das „Trump-Delirium“?

Die Ankündigung von Bruce Springsteens „Land of Hope and Dreams“-Tour zog sofortige Reaktionen des Weißen Hauses nach sich. In Kreisen um Trump ist man der Auffassung, dass die geplante Tournee floppt. Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Steve Cheung, erklärte gegenüber „Politico“, er halte den „Boss“ für einen „Versager“ und behauptete, Springsteen leide am „Trump-Delirium“.

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Das komplette Statement lautete: „Wenn dieser Versager Springsteen in seiner Fantasiewelt in seine eigene Stadt der Ruinen zurückkehrt, wird er feststellen müssen, dass seine besten Zeiten vorbei sind und seine Anhänger ihn im Stich gelassen haben, ihn auf der Tenth Avenue allein gelassen haben, weil er an einem schweren Fall des Trump-Deliriums leidet, das sein Gehirn verzehrt hat.“

Bruce Springsteen zuvor auf Tournee erfolgreicher denn je

Wenn man Bruce Springsteens Karriere betrachtet, kommen schnell Zweifel an den Behauptungen der Trump-Administration auf. Allein die Zahlen sprechen für sich: Der Rockmusiker hat im Laufe seiner Karriere insgesamt 20 Grammys gewonnen, einen Oscar erhalten und 150 Millionen Alben verkauft.

Der vermeintliche Misserfolg seiner bevorstehenden Tour erscheint daher fragwürdig. Zwischen 2023 und 2025 war der „Boss“ auf Tour erfolgreicher denn je: Er gab 129 Konzerte und verkaufte dabei mehr als 4,9 Millionen Tickets, was Einnahmen von etwa 729,7 Millionen US-Dollar generierte – mehr als bei jeder anderen Bruce-Springsteen-Tour zuvor.

Paul Hofrath schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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