Finneas von Tränengas getroffen: Dramatische Szenen bei ICE-Protesten in LA!

Juni 13, 2025

Finneas am 2. Mai 2025 im Astra in Berlin.

Der Künstler äußert Kritik an gewalttätigen Polizeieinsätzen während der Proteste gegen die Abschiebeaktionen.

In Los Angeles haben sich seit letzter Woche Tausende versammelt, um gegen die Durchgreifaktionen der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) zu protestieren. Unter den Protestierenden befand sich auch Finneas O’Connell, der Musiker und Bruder von Billie Eilish, besser bekannt als Finneas.

Am Sonntag, den 08. Juni, berichtete Finneas auf Instagram in einer Story, dass er während der „äußerst friedlichen“ Demonstration im Stadtzentrum „nahezu sofort mit Tränengas attackiert“ wurde. Die Situation verschärfte sich weiter, als Präsident Donald Trump die Nationalgarde entsandte, was landesweit für Spannungen sorgte.

Finneas: „Sie schüren die Eskalation“

„Fuck ICE“, schrieb Finneas in seiner Story, gefolgt von: „Nahezu sofort bei der extrem friedlichen Demonstration im Zentrum mit Tränengas attackiert – sie schüren die Eskalation.“ Finneas setzt seine Bekanntheit auf der Plattform ein, um seine Unterstützung für Migranten zu zeigen. Er postet regelmäßig Beiträge, Texte und Videos, die die Lage der Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigungen in Los Angeles beleuchten. Von den Protesten verbreitete er ein mittlerweile virales Video, in dem zu sehen ist, wie ein Polizist auf die australische Journalistin Lauren Tomasi mit einem Gummigeschoss schießt.

Zusätzlich zu seinem Engagement in der Protestbewegung hat Finneas, der auch die Band The Favors mit Sängerin Ashe gründete, kürzlich das Erscheinen ihres ersten Albums THE DREAM für September 2025 angekündigt. Die erste Single „The Little Mess You Made“ ist bereits erschienen. Zuvor hatte Finneas seine Soloalben OPTIMIST (2021) und FOR CRYIN‘ OUT LOUD (2023) veröffentlicht.

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Trump mobilisiert Nationalgarde zur Unterdrückung der Proteste

Die Protestaktionen entstanden als Reaktion auf eine Serie von Razzien der ICE in Betriebsstätten, bei denen mehrere Personen festgenommen wurden. Die Lage verschärfte sich dramatisch, als David Huerta, der Präsident der kalifornischen Gewerkschaft SEIU, während einer Kundgebung am Freitag festgenommen und später ins Krankenhaus eingeliefert wurde. ICE warf ihm vor, eine Bundesmaßnahme behindert zu haben.

Am Sonntag kündigte Donald Trump an, bis zu 2.000 Angehörige der Nationalgarde nach Los Angeles zu schicken, um die Proteste niederzuschlagen. Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, kritisierte diese Maßnahme heftig und bezeichnete sie laut „CBS News“ als „illegal und unmoralisch“. Er kündigte an, gegen die Bundesregierung zu klagen, da die Entsendung der Nationalgarde ohne seine Zustimmung erfolgte. Die Proteste breiteten sich auch auf andere Städte aus, einschließlich San Francisco, wo nach Berichten von „NPR“ am Sonntag 60 Personen festgenommen wurden und mindestens drei Polizisten verletzt wurden.

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