Initiative zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung
In Deutschland haben die Verbraucherministerin und eine führende Restaurantorganisation am Mittwoch vorgeschlagen, dass Restaurants kleinere Portionen anbieten und Behälter für übrig gebliebene Speisen zur Verfügung stellen sollten, um die Lebensmittelverschwendung zu verringern.
Verbraucherministerin Ilse Aigner äußerte sich zusammen mit Dehoga, der führenden Organisation für Hotels und Restaurants, in einer gemeinsamen Erklärung: „Nicht jeder möchte eine XXL-Portion auf seinem Teller haben.“ Sie präsentierten gemeinsam in Berlin Möglichkeiten, wie Restaurants und Verbraucher Lebensmittelabfälle reduzieren können. Dies folgt auf eine Studie, die zeigte, dass Deutsche jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel wegwerfen.
Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung
Restaurants und Betriebskantinen sollten es den Gästen einfacher machen, ihre Reste mitzunehmen, so die Ministerin. Dehoga hat eine Checkliste für seine Mitglieder erstellt, um ihnen zu helfen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren.
Zudem haben das Ministerium von Aigner und die Organisation gemeinsam an einer Webseite – „Zu gut für die Tonne“ – gearbeitet, die Verbrauchern helfen soll, ihre Lebensmittelabfälle zu minimieren.
Die Webseite enthält sogar Rezepte, die mit dem lächelnden Gesicht der Verbraucherministerin geschmückt sind, um das Beste aus Essensresten zu machen. Es gibt auch praktische Tipps, wie man Brot länger frisch hält.
Auffallenderweise fehlte in der Präsentation der Hinweis darauf, dass kleinere Portionen auch helfen könnten, das Problem der Fettleibigkeit in Deutschland anzugehen.
Benedikt Wollbeck, Sprecher von Dehoga, räumte ein, dass dies der Fall sein könnte, betonte jedoch, dass sich Aigner und seine Gruppe auf die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung konzentrieren wollten.
„Es ist schwierig für einen Regierungsbeamten zu sagen, dass man weniger essen sollte“, erklärte er gegenüber The Local.
Bisher sind Restaurants im Vergleich zu Privathaushalten bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen erfolgreicher, so Wollbeck. Restaurants produzieren 17 Prozent des gesamten Lebensmittelabfalls, verglichen mit 61 Prozent aus privaten Haushalten.
Dehoga ist mit etwa 231.000 Mitgliedern der größte gastronomische Verband in Deutschland, fügte er hinzu.
The Local/DAPD/mw
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Franziska Neumann ist eine leidenschaftliche Reporterin mit einem Gespür für außergewöhnliche Menschen und Geschichten. Ihre Reportagen auf Inside-Reeperbahn.de verbinden Fakten mit Emotionen und werfen einen besonderen Blick auf das Leben in und um die Reeperbahn.