Die Meinung über Berlin in der internationalen Arena
Befragt man Unternehmer, Wissenschaftler und Künstler in China nach ihrer Meinung zur deutschen Hauptstadt, so erhält man überwiegend positive Rückmeldungen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Dienstag veröffentlicht wurde.
Das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap befragte einflussreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in acht Ländern nach ihrer Einschätzung Berlins. Besonders positiv fiel das Bild der chinesischen Befragten aus.
Laut der Studie, die im Auftrag der städtischen PR-Agentur Berlin Partner durchgeführt wurde, haben 97 Prozent der chinesischen Teilnehmer ein positives Bild von Berlin.
Aber auch in Frankreich, Polen, Großbritannien, Spanien, Japan, Russland und den USA äußerten mindestens drei Viertel der Befragten eine gute oder sehr gute Meinung über die Stadt.
Die Untersuchung zeigte, dass Berlins Ansehen in den letzten 10 Jahren stark gestiegen ist. Ein Drittel der Befragten sieht Berlin als eine Stadt von globaler Bedeutung, ein Anstieg um 22 Prozent im Vergleich zur letzten Umfrage im Jahr 2007.
Berlin, früher als „arm, aber sexy“ beschrieben, hat auch langsam einen Ruf als Geschäftsstandort erworben, obwohl die Ergebnisse zeigen, dass in diesem Bereich noch Arbeit geleistet werden muss.
Während im Jahr 2007 22 Prozent der Befragten Berlin als Wirtschaftszentrum ansahen, stieg dieser Anteil dieses Jahr auf 28 Prozent.
Erfreulicherweise sagten 68 Prozent der Befragten, dass Berlin ihre erste Wahl wäre, um ihr Geschäft zu verlagern, ein Anstieg von 27 Prozent in einem Jahrzehnt. Ebenfalls 68 Prozent äußerten den Wunsch, in Berlin zu leben, und 70 Prozent würden gerne in der Stadt arbeiten.
Mehr als ein Drittel der Befragten beschrieb Berlin als eine „Weltklasse“-Stadt. Etwas mehr als ein Viertel lobte die Stadt für ihren kosmopolitischen Charakter, die hohe Lebensqualität und gute Arbeitsmöglichkeiten. Insgesamt 23 Prozent brachten die Stadt mit Kreativität und Kultur in Verbindung.
Die Stadtverwaltung bemühte sich schnell, den Verdienst für die Verbesserung des Stadtbildes für sich in Anspruch zu nehmen.
„Die positiven Ergebnisse bestätigen, dass die städtischen Projekte zur Verbesserung der Wirtschaft, wie beispielsweise das Projekt Start Alliance Berlin 2015, Wirkung zeigen“, erklärte Stefan Franzke, Leiter von Berlin Partner.
„Unsere Imagekampagnen in Städten wie New York, Tel Aviv, Paris, Moskau, Tokio und Shanghai haben Berlin als begehrenswerte Stadt mit einem auf die Zukunft ausgerichteten Wirtschaftsmodell positioniert.“
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Franziska Neumann ist eine leidenschaftliche Reporterin mit einem Gespür für außergewöhnliche Menschen und Geschichten. Ihre Reportagen auf Inside-Reeperbahn.de verbinden Fakten mit Emotionen und werfen einen besonderen Blick auf das Leben in und um die Reeperbahn.