Schock-Nachricht: Jude Law’s Filmpartner stirbt mit nur 51 Jahren!

April 11, 2026

Schauspielerin Susanne Lothar verstorben

Die renommierte Schauspielerin Susanne Lothar ist kurz nach den Dreharbeiten zum britischen Film „Anna Karenina“ verstorben, in dem sie neben Keira Knightley und Jude Law spielte. Sie war mit dem berühmten Schauspieler Ulrich Mühe verheiratet, der in dem Oscar-prämierten Film „Das Leben der Anderen“ die Hauptrolle innehatte.

Susanne Lothar, die nur 51 Jahre alt wurde, spielte in bedeutenden deutschsprachigen Filmen mit, darunter „Das weiße Band“, ein atmosphärisches Rätsel, das im ländlichen Deutschland im Vorfeld des Ersten Weltkriegs angesiedelt ist.

Obwohl ihr Tod am Mittwoch von dem Anwalt ihrer Familie bestätigt wurde, wurde keine Todesursache bekannt gegeben.

Die in Hamburg geborene Lothar wirkte zunächst in mehreren großen Theaterproduktionen mit, bevor sie zum Kino wechselte, wo sie für ihre Erstlingsrolle im Film „Eisenhans“ aus dem Jahr 1983 mit einem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde.

In der Folge spielte sie in mehreren Filmen des österreichischen Regisseurs Michael Haneke, darunter „Die Klavierspielerin“, „Funny Games“ und „Das Schloss“, sowie an der Seite von Kate Winslet in „Der Vorleser“.

Sie spezialisierte sich auf die Darstellung von verletzlichen, beschädigten Frauen, die unerwartete Stärke zeigten. Der Regisseur Haneke setzte häufig auf sie, um Figuren darzustellen, die an ihre Grenzen getrieben wurden.

In „Das weiße Band“, das 2009 in Cannes die Goldene Palme gewann, spielte sie eine Hebamme, die sich auf eine demütigende, lieblose Affäre mit dem räuberischen Dorfarzt einlässt.

In „Funny Games“ spielte sie mit ihrem Ehemann ein bürgerliches Paar, das während eines Einbruchs von zwei Sadisten terrorisiert wird.

Außerdem trat sie gegenüber Isabelle Huppert in Hanekes erschütterndem Film „Die Klavierspielerin“ auf, der auf einem Stück der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek basiert.

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Als gefeierte Charakterdarstellerin auf der Bühne sowie auf der Leinwand arbeitete Lothar mit einigen der prominentesten Theaterregisseure Europas zusammen, darunter Peter Zadek und Luc Bondy.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnete sie am Donnerstag als eine „Schauspielerin der Extreme“.

„Theater und Film werden in Zukunft nicht mehr wissen, wem sie die zerrissenen, mutigen, endlos fragilen Charaktere anvertrauen sollen, die am Rande leben“, schrieb das Magazin Der Spiegel in seiner Online-Ausgabe.

Der anerkannte deutsche Schauspieler Ulrich Tukur, der mit ihr in mehreren Bühnenproduktionen aufgetreten ist, sagte im deutschen Radio, dass sie eine „dunkle Energie“ besaß, die sie sehr wirkungsvoll in ihren Darbietungen einsetzte.

„Es war immer viel Verzweiflung in dem, was sie tat“, fügte er hinzu.

Geboren am 15. November 1960 in der norddeutschen Hafenstadt Hamburg als Tochter von Schauspielern, zog Lothar später nach Berlin, wo sie auch gelegentlich in Krimis im Fernsehen mitwirkte.

Ihr Ehemann Ulrich Mühe starb 2007 im Alter von 54 Jahren an Krebs, kurz nachdem er die Hauptrolle im Stasi-Thriller „Das Leben der Anderen“ gespielt hatte.

Das Paar hinterlässt zwei Kinder, Sophie Marie und Jakob.

The Local/DPA/AFP/bk

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