Die Sugababes kehren mit einem neuen Album zurück: Das selbstbetitelte Werk erscheint am 12. Februar 2027 — und mit der ersten Auskopplung „Ghost“ haben die drei Gründerinnen bereits einen ersten Eindruck geliefert. Für Fans bedeutet das die Rückkehr des Original-Trios mit frischem Material, erstmals in dieser Form seit dem Jahr 2000.
Die Single: eine persönliche Vorlage
„Ghost“ entstand in Zusammenarbeit mit Produzenten wie Jon Shave und dem Songwriter Wayne Hector. Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit einer Liebesgeschichte, die zwar vorbei ist, deren Nachklang aber weiter spürbar bleibt — ein Thema, das Siobhán Donaghy eigenen Angaben zufolge auf einer persönlichen Erfahrung beruht und lange vor dem modernen Begriff „Ghosting“ passiert sei.

Musikalisch setzten die Künstlerinnen darauf, dem Stück eine gewisse Kantenhaftigkeit zu lassen statt es weichzureden. Nach eigenen Worten war kein Versuch geplant, frühere Hits zu kopieren; das charakteristische Zusammenwirken der drei Stimmen entstehe nahezu automatisch. Das offizielle Musikvideo führte Regisseur Thomas James.
Kurzfakten zum Release
- Album: Sugababes (selbstbetitelt)
- Veröffentlichung: 12. Februar 2027
- Label: Sacred Three / The Orchard
- Singles: „Jungle“, „Weeds“, „Shook“ (2025) und neue Single „Ghost“
- Tracks: 12 Songs
- Auszeichnungen: „Weeds“ war 2026 für einen Ivor Novello Award nominiert
- Mitwirkende: Jon Shave, Wayne Hector, Anya Jones, PRGRSHN, Simon Aldred, George Moore u. a.
- Vocal-Production: Das Trio übernahm die Gesangsproduktionen selbst
Die Band arbeitet laut eigenen Angaben bewusst ohne Zeitdruck; je länger das Material reifte, desto klarer sei geworden, dass das Album den Namen der Gruppe tragen müsse — es solle die Identität der drei Sängerinnen widerspiegeln.
Stilistische Bandbreite
Auf dem neuen Album verbinden die Sugababes verschiedene Klangwelten: von Garage-Anklängen über Elemente aus Amapiano bis zu tanzorientierten Produktionen und gelegentlich opulenteren, orchestralen Arrangements. Diese Vielfalt spiegelt sowohl die einzelnen Singles als auch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Produzenten wider.

Kurz: Wer auf poppige Hooks, aber auch auf subtile Texturen und gesangliche Harmonie setzt, findet auf dem Album viel Vertrautes und zugleich Neues.
Vorarbeit und Auszeichnungen
Die Songs „Jungle“, „Weeds“ und „Shook“ hatten bereits 2025 das Comeback des Projekts eingeleitet. Besonders auffällig war die Resonanz auf „Weeds“, das 2026 in der Kategorie „Best Song Musically and Lyrically“ bei den Ivor Novello Awards nominiert wurde — ein Hinweis darauf, dass die neuen Stücke nicht nur kommerziell, sondern auch von Fachseite beachtet werden.
Kontext: Warum dieses Album wichtig ist
Formal ist „Sugababes“ das erste vollständig neue Studioalbum mit Originalmaterial der Gründerinnen seit dem Debüt „One Touch“ (2000). Zwar erschien 2022 bereits „The Lost Tapes“, doch diese Aufnahmen stammten größtenteils aus älteren Sessions der frühen 2010er-Jahre, als die drei kurzzeitig unter dem Namen Mutya Keisha Siobhan arbeiteten. Wichtig für die Bandgeschichte: 2019 erhielt die Formation laut der Official Charts Company die Rechte am Namen Sugababes zurück — ein Schritt, der die Rückkehr des Trios in die Öffentlichkeit erleichterte.
Tracklist
- Peace & Love
- Jungle
- Ghost
- Love Language
- Modern Love
- Shook
- After All
- Weeds
- Plot Twist
- Scorpio
- Ain’t it Funny
- Full Circle
Das Album erscheint am 12. Februar 2027 via Sacred Three/The Orchard. Für Hörerinnen und Hörer stellt die Veröffentlichung einen Moment der historischen Wiedervereinigung dar — musikalisch wie symbolisch ist dies ein Neuanfang der ursprünglichen Sugababes-Formation.
Ähnliche Beiträge:
- Miley Cyrus‘ Sensation: Neues, extrem experimentelles Album angekündigt!
- David Byrne ist zurück: Neues Album und Welttournee angekündigt!
- Berlinale veröffentlicht komplettes Programm zur 60. Jubiläumsausgabe: Termine und Highlights
- Februar 2026: Entdecken Sie die heißesten neuen Alben des Monats!
- Berlinale eröffnet mit Coen-Brüdern: True Grit gibt den Festivalauftakt

Tom Schneider ist Musikliebhaber, DJ und Redakteur bei Inside-Reeperbahn.de. Er schreibt mit Herzblut über neue Bands, alte Legenden und die Hamburger Clubszene. Seine Artikel verbinden Recherche mit persönlichem Erleben und bieten echten Mehrwert für Musikfans.