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Heute ziehen die Flüchtlinge in die Messehallen

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Die verfügbaren Unterkünfte für Flüchtlinge in Hamburg werden erneut knapp, weshalb die Stadt ab heute erneut Asylsuchende in den Messehallen unweit der Reeperbahn unterbringen wird

Gemäß einem Sprecher der Sozialbehörde werden ab Montag sowohl Alleinreisende als auch Familien vorübergehend in einer der Messehallen unweit der Reeperbahn untergebracht. Der Einzug der Menschen erfolgt schrittweise und nicht alle gleichzeitig am Montag.

„Ähnlich wie im Jahr 2022 wird erneut eine Messehalle genutzt, um das Ankunftszentrum zu entlasten, da dringend Platz für Neuankommende geschaffen werden muss“, erklärte der Sprecher. Bereits im Jahr 2015 wurde eine Messehalle als vorübergehende Erstaufnahme für Flüchtlinge genutzt, um die damals große Zahl ankommender Flüchtlinge unterbringen zu können.

Im Jahr 2022 wurden etwa 400 Flüchtlinge aus der Ukraine in einer Messehalle untergebracht. Bis März oder April dieses Jahres kamen hauptsächlich Flüchtlinge aus der Ukraine nach Hamburg. Inzwischen steigt der Anteil von Menschen aus Afghanistan, Syrien, dem Iran und anderen Nahostländern wieder.

Die asylsuchenden Familien und Einzelpersonen werden, ähnlich wie im Jahr 2022, täglich drei Mahlzeiten erhalten. Es wird auch eine Gemeinschaftsfläche und Spielmöglichkeiten für Kinder geben. Schlafbereiche werden durch Trennwände abgegrenzt und werden neben Betten und Schränken auch einen Tisch und Stühle enthalten. Zusätzliche Sanitäranlagen werden ebenfalls bereitgestellt.

In der Messehalle werden mehrere Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen tätig sein, und es ist auch ein Sicherheitsdienst geplant, wie der Sprecher der Behörde weiter erklärte. Die Halle wird voraussichtlich bis Ende Januar zur Verfügung stehen.

Eine weitere Unterkunft ist für November geplant.

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