Hunderte unterzeichnen Petition: Männer sollen aus historischem Frauenbad weichen!

Januar 25, 2026

Hundreds sign petition to kick male staff out of historic women-only baths

Kontroverse um Deutschlands einziges Damenbad

In Deutschlands einzigem und traditionsreichem Frauenschwimmbad, den Loretto Bädern in Freiburg, sorgt der zunehmende Einsatz männlicher Mitarbeiter für Unruhe. Eine Online-Petition, die bisher von über 700 Personen unterzeichnet wurde, fordert, dass das Bad die „regelmäßig anwesenden männlichen Badangestellten“ entfernt.

Die Badeanstalt wurde ursprünglich 1841 als Herrenbad gegründet, erhielt jedoch 1886 einen separaten Bereich für Frauen. Während der Männerbereich später in einen Familienbereich umgewandelt wurde, blieb der Frauenbereich ausschließlich weiblichen Gästen vorbehalten, so berichtet es die örtliche Bürgervereinigung.

Frauen genießen dort seit Langem die Freiheit, sich teilweise oder vollständig unbekleidet zu bewegen, ohne dabei von Männern beobachtet zu werden, wie die Zeitung Taz berichtet.

Konflikte begannen jedoch im letzten Jahr aufzutreten, als regelmäßige Besucherinnen auf neue, oft aus Frankreich kommende muslimische Frauen mit Kindern stießen, so die Badische Zeitung. Langjährige Schwimmerinnen beschwerten sich beispielsweise darüber, dass diese Frauen im Bereich des Schwimmbads grillten oder in normaler Kleidung schwimmen gingen.

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Um die Konflikte zu schlichten, musste die Polizei mehrmals eingreifen. Deshalb entschied sich das Schwimmbad in dieser Saison, mehr männliche Mitarbeiter für Sicherheitsaufgaben und als Bademeister einzustellen, obwohl das Bad bereits seit Jahren mindestens einen Mann beschäftigte. Ein kleines Schild weist nun darauf hin, dass männliche Mitarbeiter anwesend sein könnten.

Dies verärgerte einige Schwimmerinnen, darunter Janina Talaj, eine 27-jährige Studentin der Kulturwissenschaften und Geschichte, die die Petition initiierte. „Das Bad ist kein Frauenbad mehr, wenn Männer dort arbeiten“, sagte sie der Taz.

„Die neue Regelung, regelmäßig männliches Aufsichtspersonal im Loretto Damenbad einzusetzen, macht den Begriff des ‚Damenbades‘ zur Farce“, schreibt sie in der Petition. „Sie schließt nicht nur viele muslimische Frauen aus, sondern auch Frauen, die aufgrund von Gewalterfahrungen einen geschützteren Raum suchen, oder die einfach eine Pause vom alltäglichen Blick und Übergriffen haben möchten.“

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Das Schwimmbadunternehmen teilte mit, dass es gerne Frauen als Sicherheitspersonal und Bademeisterinnen einstellen würde, es jedoch einfach nicht genügend Frauen in diesen Berufsfeldern gebe.

Ein Sprecher der Mevlana-Moschee in Freiburg schlug einen Kompromiss vor. „Wenn nicht genügend weibliche Angestellte verfügbar sind, könnte man spezielle Tage nur mit weiblichem Personal in Betracht ziehen“, sagte Sprecher Serdar Özer.

Im Jahr 1980 stand das Bad aus einem ganz anderen Grund vor einer rechtlichen Herausforderung: Ein Mann hatte sich darüber beschwert, dass Männer das Bad nicht nutzen dürfen. Er verlor jedoch den Prozess, da das Verwaltungsgericht darauf hinwies, dass bereits ein Familienbereich für alle Geschlechter existiere, berichtet Die Zeit.

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