Syriens kulturelles Erbe in Gefahr
Das reiche kulturelle Erbe Syriens, an dessen Erforschung und Wiederherstellung Deutschland maßgeblich beteiligt ist, steht aufgrund des anhaltenden Krieges vor ernsthaften Bedrohungen, erklärte Stefan Weber, der Direktor des Museums für Islamische Kunst in Berlin, in einem Gespräch mit Deutschlandradio am Freitag.
„Natürlich sorgen wir uns nicht nur um die Menschen dort, sondern auch um die wundervollen kulturellen Schätze, die in diesem Krieg nicht verschont bleiben werden,“ äußerte er.
Insbesondere in Aleppo, wo am Sonntag heftige Kämpfe stattfanden – Berichten zufolge setzte das syrische Regime Raketenwerfer, Hubschrauber und Kampfjets gegen seine Gegner ein – sind die kulturellen Schätze in Gefahr, für immer verloren zu gehen.
Bereits jetzt gibt es zahlreiche Berichte über Plünderungen an offenen archäologischen Stätten, die bis zu 3.000 Jahre zurückdatieren. „Dort wird gegraben und anschließend werden die Fundstücke über die Grenze geschmuggelt,“ berichtete Weber.
DAPD/jlb
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Franziska Neumann ist eine leidenschaftliche Reporterin mit einem Gespür für außergewöhnliche Menschen und Geschichten. Ihre Reportagen auf Inside-Reeperbahn.de verbinden Fakten mit Emotionen und werfen einen besonderen Blick auf das Leben in und um die Reeperbahn.