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Musical „Heiße Ecke“ feiert 4.000 Vorstellungen

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Heiße Ecke
Hamburg, Musical, Heiße Ecke, Schmidts Tivoli lief zum 4.000 Mal

Heiße Ecke: Dass Geschichten rund um Hamburgs sündigste Meile, die Reeperbahn, die Menschen anziehen, würde jeder Hanseat sofort unterschreiben.

Dass sich ein Musical auf dem Kiez zu einer Institution entwickelt, schon weniger. Corny Littmann hat das geschafft, und aus dieser Kombination eine Erfolgsgeschichte gemacht: Sein Musical „Heiße Ecke“ hat sich vom Geheimtipp zum Dauerbrenner entwickelt. Jetzt lief das Stück zum viertausendsten Mal im Schmidts Tivoli. Die Liebeserklärung an Hamburgs bunten Stadtteil haben in knapp 15 Jahren rund zwei Millionen Zuschauer gesehen.

Einziges Musical über den Kiez

Dabei ist der Dauerbrenner eher zufällig entstanden, erinnert sich Autor Heiko Wohlgemuth – als Ersatz für ein ausgefallenes Stück im Sommerloch 2003. „Da hieß es, wir brauchen eine Show, ganz schnell“, erzählt Wohlgemuth. „Und dann haben wir das Stück ganz schnell ‚runtergehackt‘. Bei den Proben ist mit dem Ensemble noch ganz ganz viel entstanden, aber dass das Stück so eine Hamburgensie wird, das hat niemand erwartet. Das ist wie ein Lottogewinn!“

Die Story

Der Imbiss „Heiße Ecke“ liegt im Herzen St. Paulis, direkt auf dem Kiez. Er ist der Anlaufpunkt für die Pinneberger Mikie, Frankie und Pitter, für das Liebespaar Straube, für den Hehler Henning, für Hannelore von der Nachtschicht. Und natürlich dürfen auch die Huren Nadja, Sylvie und Marina nicht fehlen. Ab und an verirrt sich auch der eine oder andere Tourist an den Imbiss. An der „Heißen Ecke“ wird geliebt und gelästert, hier werden Currywürste genauso verteilt wie kesse Sprüche. Hier treffen Gewinner auf Versager und Durchschnittstypen auf ihr Schicksal. Einfach St. Pauli, wie es leibt und lebt.

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