Oscar-Gewinnerin Autumn Durald Arkapaw: Beste Kamera für „Sinners“!

März 21, 2026

Autumn Durald Arkapaw

Autumn Durald Arkapaw wurde bei den Oscars für „Sinners“ als beste Kamerafrau ausgezeichnet und setzte damit ein Zeichen für mehr Vielfalt in Hollywood.

Die 98. Ausgabe der Oscar-Verleihung in Los Angeles war bahnbrechend, da zum ersten Mal eine Frau den Preis für die beste Kamerarbeit erhielt.

Ein historischer Oscar-Gewinn

Am 15. März gewann Autumn Durald Arkapaw den Oscar für ihre künstlerische Leistung in dem Film „Blood & Sinners“. Mit 46 Jahren ist sie nicht nur die erste Frau, die in dieser Kategorie gewinnt, sondern auch die erste schwarze Frau mit filipinisch-amerikanischem Hintergrund. Vor der Preisverleihung sprach Arkapaw über ihren beruflichen Werdegang und die Herausforderungen für farbige Frauen in der Filmindustrie. Sie erklärte, wie schwierig es für sie war, weibliche Vorbilder in der Kamerabranche zu finden, als sie beschloss, Kamerafrau zu werden.

Kooperation mit Ryan Coogler

Ihre Karriere nahm Fahrt auf mit ihrer Arbeit an Gia Coppolas „Palo Alto“. Später übernahm sie die Hauptrolle als Kamerafrau in dem Marvel-Film „Black Panther: Wakanda Forever“, der von Ryan Coogler inszeniert wurde. Coogler, der auch Regisseur von „Sinners“ ist, setzt sich stark für Vielfalt ein. „Am Set zu stehen und Menschen zu sehen, die mir ähneln, ermöglichte es mir, ganz ich selbst zu sein“, teilte Arkapaw mit und betonte, wie wichtig diese Erfahrung für sie war.

Die vierte Nominierung führt zum ersten Erfolg

Arkapaw war die vierte Frau, die in der Kategorie für den Oscar nominiert wurde. Ihre Vorgängerinnen Rachel Morrison, Ari Wegner und Mandy Walker hatten es nicht geschafft, die begehrte Trophäe zu gewinnen. In ihrer Dankesrede würdigte sie das Filmteam und ihre Vorbilder Ellen Kuras und Rachel Morrison. Sie dankte ihrer Familie und rief alle Frauen im Saal dazu auf, sich zu erheben. „Ich möchte, dass jede Frau hier aufsteht, denn ohne euch wäre ich nicht hier“, sagte sie, begleitet von starkem Applaus der anwesenden Frauen.

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Im Wettbewerb setzte sie sich gegen Kamerakünstler wie Darius Khodji („Marty Supreme“), Michael Bauman („One Battle After Another“) und Adolpho Veloso („Train Dreams“) durch.

Der Film: „Sinners“

„Sinners“ ist ein Vampirfilm, der Themen wie Rassismus in Amerika mit Elementen des Horror-Genres verknüpft. Der Film spielt in den 1930er Jahren im Mississippi Delta und folgt der Geschichte zweier afroamerikanischer Zwillingsbrüder, die versuchen, in ihrer alten Heimat neu anzufangen, bis Vampire ihre Pläne vereiteln. Die beeindruckende visuelle Darstellung des Films wird durch den Einsatz von IMAX-Kameras erreicht. In einem Interview mit der New York Times erklärte Arkapaw: „Es gibt keine anderen Filme, die von Menschen wie uns gemacht werden, in diesem Format. Wir hatten viel auf dem Spiel stehen.“

Vier Oscars für „Sinners“

„Sinners“ verlor jedoch nicht. Der Film war bei der diesjährigen Oscarverleihung in 16 Kategorien nominiert und gewann vier Preise, darunter den für die beste Kamera. Weitere Auszeichnungen erhielt der Film für das beste Originaldrehbuch und die beste Filmmusik; Michael B. Jordan wurde als bester Hauptdarsteller geehrt.

Caroline John schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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