Deutscher Autor in Abu Dhabi wegen Spionagevorwürfen festgehalten
Ein deutscher Schriftsteller befindet sich seit zwei Wochen in Abu Dhabi in Gewahrsam, da ihm Spionage vorgeworfen wird, weil er einige Botschaftsgebäude fotografiert hat.
„Es fühlt sich an, als wäre ich in einem Roman von Kafka gefangen“, erklärte der 32-jährige Jörg Albrecht, der nicht weiß, wann er das Land verlassen darf.
„Ich werde hier ohne jegliche Informationen festgehalten“, berichtete er der Zeitung Die Zeit. Ein Gericht im arabischen Emirat ließ verlauten, dass er mindestens eine weitere Woche auf seine Freilassung warten müsse. In der Zwischenzeit sucht er Unterstützung bei anderen Autoren, die eine Petition an die Behörden von Abu Dhabi richten sollen.
Albrecht war zu Gast auf der Buchmesse in Abu Dhabi in der ersten Maiwoche. Er gab an, am 1. Mai Fotos von zwei Gebäuden gemacht zu haben und kurz darauf verhaftet worden zu sein.
Erst nach seiner Festnahme erfuhr er, dass die von ihm fotografierten Gebäude die Botschaften des Iraks und Irans waren.
Obwohl er nur drei Tage von der Polizei festgehalten wurde, teilt sein Verlag Wallstein Verlag mit, dass er das Land nicht verlassen kann und in einem Hotel festsitzt.
Albrecht räumte gegenüber der Zeitung Die Zeit ein, dass er gegen das Gesetz des Landes verstoßen habe, merkte jedoch an, dass in solchen Fällen, in denen Ausländer beteiligt sind, normalerweise eine Geldstrafe fällig sei.
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Franziska Neumann ist eine leidenschaftliche Reporterin mit einem Gespür für außergewöhnliche Menschen und Geschichten. Ihre Reportagen auf Inside-Reeperbahn.de verbinden Fakten mit Emotionen und werfen einen besonderen Blick auf das Leben in und um die Reeperbahn.