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„Corona-Cornern“ in Hamburg

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Corona-Cornern
Corona-Cornern kommt groß in Mode. Kommen jetzt Alkoholverbote?

Gibt es bald keinen Alkohol mehr auf der Reperbahn? Die Front gegen das „Corona-Cornern wächst

Das Corona-Cornern kommt in den vergangenen Wochen immer mehr in Mode. Hygiene- und Abstandsregeln wurden zuletzt öfter missachtet, so dass die Polizei Kioske sogar schließen musste, um den Infektionsschutz zu gewährleisten.

Am vorvergangenen Wochenende hatten die Bezirksämter in Altona und Hamburg-Mitte zeitweise sogar einen Alkoholverkauf einiger Betriebe untersagt – auf der Schanze und auf dem Kiez. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) warnte jüngst sogar vor einer „Ballermannisierung“ der Schanze – das Problem gibt’s aber offensichtlich nicht nur dort.

Zumindest werden derartige Forderungen lauter. Der Stadtteilbeirat Sternschanze etwa forderte jüngst ein Außer-Haus-Alkoholverkaufsverbot – und zwar mindestens von Donnerstag bis Sonntag ab jeweils 20 Uhr. Die Interessensvertreter des Stadtteils wollen damit das „Cornern“ verhindern.

Immer wieder haben sich in der Vergangenheit Menschen an Kiosken mit Alkohol eingedeckt, um dann unter freiem Himmel zu feiern und Spaß zu haben – und das in Massen! Das erhöht während der Corona-Krise nicht nur das Infektionsrisiko, Anwohner fühlen sich durch Dreck und Lärm außerdem belästigt. Und: Gastronomen und Club-Betreiber geraten durch die Kioske ebenfalls unter Druck, weil sie mit den Getränkepreisen nicht mithalten können. Das gilt vor allem für den Kiez und die Reeperbahn.

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