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Lockerungen für Teile des Hamburger Einzelhandels

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Bild: Pressefoto Staatskanzelei

Schritt für Schritt will der Hamburger Senat die Corona-Einschränkungen wieder lockern. Es gehe zunächst um drei Bereiche, erklärte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag auf einer Pressekonferenz: den Einzelhandel, die Schulen und Kitas. Am Montag soll es losgehen. Dann dürfen Läden mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern wieder öffnen. Dabei müsse aber sichergestellt werden, dass die Kunden den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, betonte Tschentscher. Er sagte, dass in Hamburg auch Geschäfte in Einkaufszentren und -passagen öffnen dürfen. Der Mindestabstand müsse aber auch außerhalb der Geschäfte sichergestellt werden. Zudem dürften auch größere Läden öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter verkleinern.

Noch einige Monate Leben mit der Pandemie

Der Spielraum für Lockerungen sei derzeit noch sehr klein, so Tschentscher. Die Menschen müssten sich darauf einstellen, noch einige Monate in der Pandemie zu leben. Es werde so lange Beschränkungen geben, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt. Mit Blick auf soziale, psychologische und wirtschaftliche Folgen der derzeitigen Beschränkungen sagte er, die Auflagen müssten so gestaltet werden, dass man sie über einen längeren Zeitraum durchhalten kann.

Bibliotheken sollen öffnen

Auch Hamburgs Zweite Bürgermeistern Katharina Fegebank (Grüne) betonte: “Wir sind noch lange nicht über den Berg. Die Gesundheit steht an erster Stelle.” Als Wissenschaftssenatorin verkündete sie, dass das Semester an den Hamburger Hochschulen digital starten solle. Die Hochschulen blieben für den Publikumsverkehr geschlossen, Prüfungen sollen aber möglich sein. Zudem würden die Bibliotheken wieder öffnen.

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