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Polizei klärt Tötungsdelikt auf St. Pauli auf

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Polizei Kontaktverbot

Tataufklärung nach Körperverletzung auf der Reeperbahn mit Todesfolge in Hamburg-St. Pauli

Mitte September kam es auf dem Hamburger Reeperbahn zu einem Körperverletzungsdelikt, in dessen Folge das Opfer wenig später seinen Verletzungen erlag. Ein dringend tatverdächtiger Bulgare wurde daraufhin am vergangenen Montag verhaftet.

Aus noch ungeklärter Ursache schlug an dem Samstagnachmittag ein zunächst unbekannter Mann seinen 56-jährigen Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht und flüchtete. Der Geschädigte ging durch den Schlag zu Boden, blieb allerdings ohne erkennbare Verletzungen.

Eine Streifenwagenbesatzung hielt im Zuge der Sofortfahndung einen tatverdächtigen Mann (32, Bulgare) an und überprüfte ihn.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Polizei entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Der Geschädigte wurde durch eine Rettungswagenbesatzung erstversorgt, lehnte jedoch eine weitergehende Untersuchung ab und verließ im Anschluss eigenständig die Örtlichkeit.

Am Abend des darauffolgenden Tages fand ein Bekannter den Geschädigten leblos in seiner Wohnung auf und verständigte die Rettungskräfte. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen eines Notarztes konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Eine von der Staatsanwaltschaft Hamburg angeordnete Leichensektion ergab, dass der Mann mutmaßlich an den Folgen der Körperverletzung verstarb.

Daraufhin beantragte die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Haftbefehl gegen den weiterhin tatverdächtigen Bulgaren.

Dieser konnte am vergangenen Montagnachmittag im Rahmen einer Einreisekontrolle von Dänemark nach Deutschland auf der Insel Fehmarn vollstreckt werden.

Der Verhaftete wurde im Anschluss dem Untersuchungsgefängnis Hamburg überstellt.

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