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Hamburg lockert frühestens zum 02. April

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Bild: Pressefoto Staatskanzelei

Corona-Beschränkungen bleiben auch vorerst auf der Reeperbahn bestehen: Hamburg lockert Corona-Regeln frühestens am 2. April

Hamburg wird noch bis zum 2. April an den momentan geltenden Corona-Regeln festhalten. Das hat der Senat am Dienstag offiziell beschlossen. Einige andere Bundesländern lockern bereits am 20. März die Regeln.

Denn in Teilen Deutschlands sollen am Sonntag voraussichtlich fast alle Corona-Regeln aufgehoben werden. Zumindest hatte die Bundesregierung sich in der vergangenen Woche auf einen Entwurf für ein entsprechendes neues Infektionsschutzgesetz geeinigt, das ab dem 20. März weitreichende Lockerungen bei den Corona-Regeln ermöglichen soll.

Bereits am Freitag hatte ein Sprecher der Hamburger Sozialbehörde auf Anfrage von NDR 90,3 aber angekündigt, dass Hamburg diese Lockerungen aller Voraussicht nach noch nicht umsetzen würde. Und genau das bestätigte Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag auf der Landespressekonferenz noch einmal.

Hintergrund sind die seit Tagen wieder steigenden Infektionszahlen. Außerdem begründet der Senat seinen Beschluss damit, dass ansonsten die Lockerungen mit dem Ende der Schulferien in Hamburg zusammenfallen würden. Also in eine Zeit, in der sich mutmaßlich noch einmal mehr Menschen mit dem Coronavirus anstecken.

Der Entwurf des Infektionsschutzgesetzes sehe eine Übergangsfrist bis zum 2. April vor, so Schweitzer. Danach sind bundesweit nach jetzigem Stand in der Regel nur noch Basisschutzmaßnahmen zulässig. Dazu gehören die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen, eventuell auch die Möglichkeit für Tests etwa an Schulen. Weitere Maßnahmen wären dann nur noch in Hotspotregionen mit starkem Infektionsgeschehen gestattet.

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