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Wut der Bar-Betreiber nimmt weiter zu

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Abstandsregeln werden auf der Reeperbahn nicht eingehalten
Abstandsregeln werden auf der Reeperbahn nicht eingehalten

Die Wut der Bar-Betreiber nicht nur auf der Reeperbahn nimmt zu – Es wird immer mehr gecornert und die Polizei schaut zu – Abstandsregeln werden ignoriert

Innerhalb von drei Wochen haben sich im „Barkombinat“ rund 86 Hamburger Bars und Kneipen zusammengeschlossen und einen offenen Brief an den Hamburger Senat geschrieben. Sie fordern mehr Hilfe und Unterstützung und kritisieren die hohen Corona-Auflagen für die Schankwirtschaft. Allmählich wächst die Wut auf den Senat und die Innenbehörde.

„Mit Erstaunen haben wir festgestellt, dass der Hamburger Senat an diesem Wochenende praktisch den Infektionsschutz aufgegeben hat“, heißt es in einem Anfang dieser Woche verfassten Facebook-Post des Barkombinats.

Der Ärger richtet sich an den Senat. An den Wochenenden wird auf der Reeperbahn inzwischen schon wieder trotz Corona kräftig gefeiert. Für die Clubs und Restaurants gelten peinlich genaue Vorschriften vom Abstand bis zur Erfassung der perönlichen Daten der Gäste. Nur wenige Meter weiter verkauft ein Kiosk mit solchen Namen wie Wodkabombe oder ähnliches aus dem Fenster seines Ladens Alkohol auf die Straße an die Jugendlichen. Die stehen dann eng zusammen als wenn es Corona nie gegeben hätte und feiern ausgelassen.

Schlimm ist dabei nur, dass die Polizei die Bars und Restaurants regelmäßig, fast täglich kontrolliert. Das was auf der Straße passiert scheint die Beamten der Polizei gar nicht zu interessieren. Seitens der Polizei gibt es dort oft nur „symbolische“ Kontrollen.

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